FOKUS Opferschutz
Dem Runden Tisch der Arbeitsgruppe FOKUS: Opferschutz gehören insgesamt 32 Personen an. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kommen aus ganz unterschiedlichen Fachrichtungen und verschiedenen Institutionen, Behörden und Organisationen des Opferschutzes. Neben Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus dem Justizministerium und den Ministerien des Innern und für Sport, für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen sowie für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur sind Vertreterinnen und Vertreter aus Justiz, Polizei, Jugendhilfe, Anwalt- und Ärzteschaft in der Arbeitsgruppe vertreten. Da die im Bereich des Opferschutzes tätigen freien Träger im Opferschutz eine herausragende Bedeutung haben, ist die Mitarbeit von Angehörigen zahlreicher freier Träger in der Arbeitsgruppe besonders wichtig. Vorsitzender der Arbeitsgruppe ist Herr Horst Roos, Leitender Oberstaatsanwalt a.D. Die Geschäftsführung liegt beim Justizministerium.
Folgende Teilnehmerinnen und Teilnehmer gehören der Arbeitsgruppe FOKUS: Opferschutz an:
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Name |
Institution/Behörde/ Aufgabe |
Ort |
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1. |
Horst Roos |
Vorsitzender |
Trier |
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2. |
Werner Acker |
Jugendamt |
Mainz |
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3. |
Hermann Babilon |
Oberlandesgericht (Zeugenkontaktstelle) |
Koblenz |
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4. |
Ingo Beaujean |
Amtsgericht |
Prüm |
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5. |
Heinz Brill |
WEISSER RING |
Mainz |
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6. |
Silvia Bürger |
Konferenz der Frauenhäuser |
Speyer |
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7. |
Elmar Buschbacher |
Rechtsanwalt |
Frankenthal |
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8. |
Dr. Florian Edinger |
Stellv. Beauftragter für |
Mainz |
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9. |
Martin Graßhoff |
Justizministerium |
Mainz |
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10. |
Dr. Dagmar Heine-Wiedenmann |
Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen |
Mainz |
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11. |
Dr. Günter Hock |
Landesärztekammer Rheinland-Pfalz |
Mainz |
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12. |
Dr. Stefanie Hubig |
Justizministerium |
Mainz |
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13. |
Gabriele Hufen |
Sozialdienst katholischer Frauen |
Mainz |
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14. |
Eva Jochmann |
Landesarbeitsgemeinschaft der Frauennotrufe |
Mainz |
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15. |
Regina Kempf |
Landgericht |
Zweibrücken |
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16. |
Dr. Stefanie Kirchhart |
FemMa |
Mainz |
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17. |
Günter Köhler |
Landgericht |
Trier |
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18. |
Iris Körner |
Justizministerium |
Mainz |
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19. |
Martin Kotsch |
Staatsanwaltschaft |
Frankenthal |
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20. |
Barbara Liß |
Landesjugendamt |
Mainz |
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21. |
Dr. Geraldine Morguet |
Staatsanwaltschaft |
Mainz |
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22. |
Regine Noll |
SOLWODI |
Mainz |
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23. |
Maike Pohl |
Polizeipräsidium Mainz |
Mainz |
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24. |
Julia Reinhardt |
Opfer- und Täterhilfe Rheinhessen (Täterarbeit) |
Bad Kreuznach |
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25. |
Ursula Schade |
Internationaler Bund |
Mainz |
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26. |
Heike Scheid |
Rechtsanwältin |
Koblenz |
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27. |
Sigrid Simper |
Kinderschutzdienste |
Landau |
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28. |
Gernot Stiwitz |
Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur |
Mainz |
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29. |
Franz Weisbrodt |
Amtsgericht |
Landau |
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30. |
Jörg Wilhelm |
Ministerium des Innern und für Sport |
Mainz |
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31. |
Sissi Westrich |
Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur |
Mainz |
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32. |
Monika Zisterer-Schick |
Psychotherapeutische Ambulanz der Justiz |
Ludwigshafen/ Rhein |
Die Arbeitsgruppe hat insgesamt 17 Beschlüsse gefasst, in denen jeweils Vorschläge zur Verbesserung opferschutzrechtlicher Regelungen oder zu Maßnahmen zur praktischen Umsetzung gemacht werden. Die Beschlüsse des Plenums dokumentieren die große Bandbreite des Opferschutzes: Sie reichen von Vorschlägen zur Verbesserung bei der Erlangung von Leistungen nach dem Opferentschädigungsgesetz über Anregungen zur Verbesserung der praktischen Anwendbarkeit des Adhäsionsverfahrens nach der Strafprozessordnung bis zur Einrichtung von Traumaambulanzen, der Schaffung einer Opferschutzlandkarte für Rheinland-Pfalz oder der Einrichtung einer ambulanten Beratungs- und Behandlungsstelle für Tatgeneigte und Dunkelfeldtäter. Hervorzuheben sind insbesondere auch das erarbeitete Konzept zur Zeugenbetreuung und -begleitung in Rheinland-Pfalz und einer Leitlinie für einen sensiblen Umgang mit Zeuginnen und Zeugen. Weitere Beschlüsse haben die Einrichtung von Präventionsbeauftragten an Schulen, die Verbesserung des Opferschutzes durch den Einsatz der Videokonferenztechnik bei Zeugenvernehmungen oder die Optimierung der Arbeit der Rechtsantragsstellen im Bereich des Opferschutzes zum Gegenstand.
Der Tätigkeitsbericht mit den 17 Beschlüssen ist an diejenigen Stellen übersandt werden, die als Adressat für die Umsetzung der in den Beschlüssen enthaltenen Vorschläge in Betracht kommen. Diese sind gebeten worden, eine Umsetzung der jeweiligen Vorschläge zu prüfen. Den Ersten Tätigkeitsbericht können Sie hier als pdf-Datei downloaden (634 KB).
Die Arbeitsgruppe hat einvernehmlich beschlossen, dass sie ihre Arbeit auch nach Vorlage des Tätigkeitsberichtes weiterführt. Auch die Unterarbeitsgruppen "Optimierung der Zeugenbegleitung", "Verbesserung des Opferschutzes in der täglichen Praxis" und "Optimierung des Opferschutzes unter besonderer Berücksichtigung der Belange von Migrantinnen und Migranten" werden ihre Beratungen fortsetzen.
Wenn Sie Fragen oder Anregungen zur Arbeit der AG FOKUS: Opferschutz haben, können Sie sich gerne an agfokus-opferschutz@mjv.rlp.de wenden.“
